#5 24.06.2020 – Gespräch mit Vera Brüggemann

Kommentare 3
Talk

Die Zeichnungen der Bielefelder Künstlerin Vera Brüggemann stellen aufmerksame Beobachtungen aus dem Alltag dar. In ihren Werkreihen zeigt sie Personen oder Tiere, die sich in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen zueinander verhalten. Mit klaren Linien zeichnet die Künstlerin die Figuren in präziser und reduzierter Darstellungsweise. Welche formalen Aspekte sie an Gruppen interessieren und inwiefern das Thema Gemeinschaft in ihrer Arbeit auftaucht, darüber haben sich Vera Brüggemann und Jana Wieking (Kuratorische Assistenz, Kunstverein Bielefeld) in einem Gespräch ausgetauscht.


Vera Brüggemann arbeitet seit 1995 als Künstlerin und Illustratorin. Ihre künstlerische Tätigkeit setzt sie in eigenen Projekten und Ausstellungen um. Zudem (co-) lektoriert sie Texte und Bücher, und illustriert u.a. Bücher, Spiele, Plakate, Broschüren und Internetseiten.

verabrueggemann.de

Mit Dank für die technische Unterstützung an Chris Jones und Ralph Kostrzewa.

3 Kommentare

  1. Danke, für das interessante Gespräch!
    Ja, die Zeichnungen spiegeln formale Strukturen und Ordnungen und lassen einen danach „forschen“, bieten sich dann plötzlich und unwillkürlich auch als Projektionsfläche für Gedanken an, die ins Inhaltliche „abschweifen“.
    Jedes Bild steht für sich und doch: Ganz ohne Animation kommt beim Betrachten einer Serie ein zeitliches Moment hinzu und die Frage nach Veränderungen und Entwicklungen.

Schreibe einen Kommentar